Besuch der Alten Synagoge Essen

Im Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ plant der ökumenische Kreis Ratingen-Mitte einen Besuch der Alten Synagoge in Essen.

1911–13 erbaut, war die Essener Synagoge eine der schönsten und größten in Deutschland. Sie war bis 1933 kulturelles Zentrum der jüdischen Gemeinde, zu der ca. 4500 Mitglieder zählten.

In der Nacht vom 9. November 1938 wurde die Synagoge geplündert und in Brand gesetzt. Die gewaltigen Mauern hielten dem Feuer stand und so dienten während des Zweiten Weltkriegs Teile des Gebäudes als Luftschutzbunker.

Nach 1945 stand die Synagoge lange Zeit als mahnende Ruine im Zentrum Essens. In den 1980er Jahren beschloss die Stadt, eine Mahn- und Gedenkstätte sowie ein politisches Dokumentationsforum einzurichten.

Seit 2010 ist die Alte Synagoge zum Haus jüdischer Kultur erweitert, mit fünf Ausstellungen zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Essen, zur Geschichte des Hauses, zu den Quellen jüdischer Traditionen, zu jüdischen Festen und zum jüdischen "Way of Life".

 

Termin:                          Donnerstag, 19. August 2021

 

Treffpunkt:                   13.30 Uhr   S-Bahnhof Ratingen-Ost

 

Kostenbeitrag:     5,-- €   für die Führung in der Synagoge plus 7,-- €   für Gruppen-Bahnfahrt

 

Anmeldung:                 Mail an: dieter.pohl47[at]gmail.com

                                      Telefon: 02102-474771

 

 

 

Foto: Alte Synagoge Essen   wikipedia.org