Kreuzweg für die Schöpfung macht am 29./30 Juli Station in Ratingen

 

 

Ein breites Bündnis aus Klima- und Umweltinitiativen, christlichen Gruppen und kirchlichen Institutionen hat zu einem Kreuzweg für die Schöpfung von Gorleben nach Garzweiler aufgerufen. Am 4. Juli war der Start in Gorleben. In 26 Etappen geht es nach Lützerath, einem akut bedrohten Dorf an der Tagebaukante Garzweiler. Stationen waren/sind das AKW Grohnde, das neue Kohlekraftwerk Datteln 4, die RWE- Zentrale in Essen und die Landesregierung in Düsseldorf.

Ziel des Kreuzweges ist es, die unterschiedlichen Aspekte des gemeinsamen Aufstehens für das Klima und die verschiedenen Akteure zusammenzuführen, ob im Widerstand gegen Braun- Steinkohle, Gas, Atom oder neue Autobahnen. Mit dem Kreuzweg soll auch der vielen Menschen gedacht werden, die in Folge der globalen Klimaerwärmung ihre Heimat oder gar ihr Leben verloren haben - durch die vielen Überschwemmungstoten hat dieses Gedenken traurige Aktualität gewonnen. Die Pilgerinnen und Pilger wollen deutlich machen, dass sie eine Wirtschaftsweise nicht mehr akzeptieren, die solche Opfer als scheinbar unausweichlich hinnimmt.

Am Donnerstag erreichen die Pilgerinnen und Pilger Ratingen. Sie übernachten bei der Viktorkapelle, Götschenbeck, Nähe Jugendherberge

Wer etwas näheres über das Anliegen des  Kreuzweges wissen will, hat dazu Gelegenheit dort am Donnerstagabend  ab 19.00 Uhr bei Musik mit dem Liedermacher Gert Schinkel. Die Pilgerinnen und Pilger würden sich freuen,  wenn Gemeindemitglieder sie bei der nächsten Etappe am Freitag ab 10.00 Uhr von der Viktorkapelle zum Landtag Düsseldorf ein Stück begleiten würden.