Aktuelle Mitteilungen aus Ihrer Ev. Kirchengemeinde Ratingen

 

 

Tütenhilfe eingestellt

Mitteilung am 4. Juni 2020:

Die Ratinger Tütenhilfe ist eingestellt. Diese Aktion war sehr erfolgreich - nun haben Menschen, für die weiterhin eingekauft werden soll, aber ihre festen Helfer und die Ratinger Tafel hat ihre Türen auch wieder geöffnet.

Ein herzliches Dankeschön an alle Tüten-Helfer!

 

 

Kirchensteuern brechen ein

Mitteilung am 22. Mai:

Die Kirchen rechnen mit erheblichen Einbrüchen bei der Kirchensteuer, 10-15 %.

Weitere Infos unter:
www.tagesschau.de/inland/corona-krise-kirchensteuer-101.html

 

 

 

Die Versöhnungskirche öffnet ihre Türen

Mitteilung vom 7. Mai:

Gerade in Zeiten von Corona merken viele Christen, dass ihnen etwas fehlt. Ein Ort um zu beten und um Gott nahe zu sein. 

Die Gottesdienste konnten lange nicht gefeiert werden und auch alle Veranstaltungen wurden wegen Corona in den letzten Wochen abgesagt.

„In Ratingen West wird es ab sofort einen Ort geben, an dem unsere Gemeindemitglieder unter der Woche zusammen beten können“, sagt Pfarrer Kern. Und Pfarrer Leithe ergänzt: „Von Dienstag bis Freitag wird die Versöhnungskirche für evangelische und katholische Christen in der Zeit von 10.30-12-30 Uhr ab sofort geöffnet sein.“

Auf diese Weise möchten die katholische und evangelische Kirchengemeinde in Ratingen-West allen Menschen im Stadtteil die Möglichkeit geben, auch außerhalb der Gottesdienste die Stille der Kirche zu genießen. 

Nachdem die katholische Heilig Geist-Kirche in der Silvesternacht durch Brandstiftung zur Zeit nicht genutzt werden kann, soll die benachbarte evangelische Versöhnungskirche für alle Menschen im Stadtteil offen sein. 

Ehrenamtliche halten in der Zeit der offenen Kirche Kirchenwache und achten darauf, dass an allen Tagen die Maßnahmen auf Grund des Coronavirus eingehalten werden.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn unsere Gemeindemitglieder von diesem Angebot zum stillen Gebet und der persönlichen Andacht regen Gebrauch machen, gerade weil viele Veranstaltungen auf Grund der Ansteckungsgefahr bis auf weiteres leider ausfallen müssen“ sagt Pfarrer Leithe. „Wir hoffen sehr, dass unsere katholischen Geschwister in unserer Kirche für die Zeit der Renovierungsarbeiten an ihrer Kirche, auf diese Weise ein echtes Zuhause finden."

 

Versöhnungskirche · Maximilian-Kolbe-Platz 18 · 40880 Ratingen

 

 

Mitteilung am 3. Mai:

Wiederaufnahme der Gottesdienste - Eindrücke aus Ratingen-Ost:

"Ein fröhliches Halleluja soll es werden“ so Friedenskirchenpfarrer Thomas Gerhold vor dem ersten Gottesdienst seit der Corona-Pause. Und das war es auch. Bei Sonne versammelten sich etwa 80 Besucher auf dem Kirchplatz. Alle mit Abstand positioniert und sehr vernünftig.100 waren via Internet dabei.
Der Freiluftgottesdienst stand unter dem Thema Regenbogen, erinnerte an Gottes Bund und Treue. Singen durfte die Gemeinde nicht, dafür summte sie mit. „Da bleibt der Mund zu“ so Gerhold.
„Das war ein Gottesdienst für die Seele“ resümierte eine Teilnehmerin. Deutlich zu spüren war die Sehnsucht nach Gemeinschaft und gottesdienstlicher Feier.
Kleine und Große hatten am Ende die Gelegenheit bunte Bänder in einen Baum zu knüpfen im Gedenken an das, was sie aus der Krisenzeit in den Alltag retten wollen. Ein gelungener Auftakt!


Die Mitteilungen der Evangelischen Kirchengemeinde Ratingen zur Wiederaufnahme der Gottesdienste vom 30. April lauten wie folgt:

Ein ungewohntes Bild: In den evangelischen Kirchen der Gemeinde Ratingen werden im Moment Desinfektionsspender aufgestellt, Raumpläne studiert, Stühle gerückt und Abstände vermessen. Die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher hat höchste Priorität. Denn ab Sonntag finden hier wieder Gottesdienste statt, wenn es kurzfristig keine anderen politischen Entscheidungen gibt. Darüber, wie das in Zeiten von Corona geschehen kann, haben Kirchenvertreter und das Land NRW intensiv beraten. Der Maßnahmenkatalog der evangelischen Kirche in Deutschland wurde am Ende von allen Beteiligten als guter Leitfaden bestätigt.

Pfarrer Frank Schulte, der am Sonntag um 10:00 Uhr in der Stadtkirche ist, sagt: „Natürlich gibt es Einschränkungen. Wir halten auch in der Kirche den überall üblichen Abstand. Wir feiern erstmal nicht das Abendmahl. Und jeder Gottesdienstbesucher soll bitte seine Behelfsmaske mitbringen. Wenn jemand sie vergisst, können wir helfen.“  So wird es in allem evangelischen Kirchen gehandhabt. Küster Dirk Oberbanscheidt ergänzt: „Um die ganzen Vorschriften einzuhalten, brauchen wir am Kircheneingang etwas Zeit. Darum wäre es gut, wenn die Besucher zeitig kämen.“ Gesangbücher werden nicht verteilt, „ich freue mich aber, dass es wieder losgeht, und ich Musik für die Gemeinde machen kann“, sagt Dietmar Sendt. Er spielt am Sonntag schon eine Viertelstunde vorher Orgel, um die Besucherinnen und Besucher einzustimmen. Der Stadtkirchengottesdienst wird einem besonderen Ablauf mit Musikstücken, Kerzenlicht, Wortbeiträgen sowie Momenten der Stille folgen und eine halbe Stunde dauern.

Die Friedenskirche in Ost startet mit einem Gottesdienst auf dem Kirchplatz unter dem Thema „Sieben Farben hat das Licht“ am Sonntag wie immer um 11 Uhr.

HIER DAS PROGRAMM

Pastor Thomas Gerhold schiebt Klavier und Altar auf das kleine Podest vor die Kirchentüre und sagt „Endlich wieder Gottesdienste mit Menschen!“  Für gute Musik sorgt Organist Clemens Orth, der zaubern kann auf den Tasten. Ihn begleiten junge Leute, Emma Schuster mit Gesang und Florian Hanke am Saxophon. Bei Regen geht es in die Kirche.

In der Versöhnungskirche am Maximilian-Kolbe-Platz finden nun wegen der Sanierungsarbeiten in der Heilig-Geist-Kirche nacheinander evangelische und katholische Gottesdienste statt. Darum muss die Wiederaufnahme der Gottesdienste hier doppelt gut bedacht werden. Die Pfarrer Kern und Leithe sagen einstimmig: „Es ist gut, dass wir diese für uns alle schwierige Zeit ökumenisch gemeinsam meistern.“ Die evangelischen Gottesdienste beginnen am Sonntag zur gewohnten Zeit um 9:30 Uhr mit Masken und Abstand im Kirchraum und davor, die katholischen eine Woche später.

Pfarrer Weimann aus Tiefenbroich weist darauf hin, dass auch in den letzten Wochen Gottesdienste ohne Besucher in der Kapelle im St.-Marien-Krankenhaus stattgefunden haben. Jeden Samstag wird weiterhin um 16 Uhr ein Wortgottesdienst ohne Gemeinde als Fernsehgottesdienst ins Krankenhaus und in die Seniorenheime übertragen. „So können wir seelsorglich weiterwirken“, sagt er. In seiner Paul-Gerhardt-Kirche in Tiefenbroich feiert Pfr. Weimann dann am Sonntag um 11:00 Uhr mit Organist Oliver Kissing Gottesdienst.

„Wir als evangelische Kirche sehen diese Gottesdienste nicht als ein Zeichen von Normalität“, sagt Pfarrer Gert Ulrich Brinkmann von der Stadtkirche. „Vieles wird anders sein als sonst. Wir können jetzt aber in der Gemeinde und in der Stadt Zeichen der Hoffnung setzen. Darum geht es in jedem Gottesdienst.“

Aus diesem Grund werden auch die Livestream-Gottesdienste aus der Friedenskirche an jeden Sonntagabend um 18:00 Uhr erstmal fortgesetzt. Die evangelische Gemeinde ist so auch für diejenigen, die lieber zu Hause bleiben, mit einem guten Gottesdienstangebot da. Man findet diese Gottesdienste unter YouTube nach „Friedenskirche Ratingen“ sucht.

Eingestellt zum Osterfest 2020:

Der Kinder und Jugendchor "Die Ohrwürmer" hat unter Leitung von Kerstin Enzweiler die "Ode an die Freude" aufgenommen

 

Zum Anschauen klicken Sie einfach HIER.

Eingestellt am 14. April:

 

Die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise für die Kirchen sind beträchtlich. Mehr HIER.

 

 

Eingestellt am 14. April:

Ostern 2020 - ein Rückblick

Pfarrer Matthias Leithe von der Versöhnungskirche in Ratingen-West schreibt:

„Es war ganz anders als sonst und doch ist es in West sehr schön gewesen. Die Osternacht, bzw. den Ostermorgen haben wir zu viert ökumenisch gefeiert. Es war Dank der Musik von Kantor Martin Hanke sehr feierlich. Das anschließende Angebot mit dem Tisch vor der Kirche, auf dem Osterkerzen, Palmzweige und ein ökumenischer Ostergruß auslagen, wurde von vielen Gemeindemitgliedern dankbar genutzt. Sehr viele Menschen haben davon Gebrauch gemacht und alle haben darauf geachtet, dass die Vorschriften, Abstand zu halten, auch eingehalten wurden. Die Stimmung war ausgelassen und feierlich, auch wenn uns viele immer wieder sagten, dass sie den gemeinsamen Gottesdienst im Garten mit Osterfeuer und anschließendem Frühstück sehr vermisst haben. Aus der Distanz haben wir einander „frohe Ostern“ zugerufen und hier und da wurde beim Kommen oder Gehen ein Osterlied angestimmt. So konnte es doch noch richtig Ostern werden, ohne dass das Versammlungsverbot je missachtet worden wäre. Wunderbar, dass es in der Summe trotz Corona und all der Einschränkungen so möglich war, nahe bei den Menschen zu sein und gemeinsam zu feiern.“

(Fotos: M. Hanke u. M. Leithe)

 

Eingestellt am 7. April:  Stichwort Kollekten

Kollekten können Sie auch online geben. Sie können auch für diese Projekte der rheinischen Kirche Spenden - HIER erfahren Sie mehr – und können mit wenigen Klicks Ihre Kollekte „einwerfen“.

Wenn Sie für Ihre Kirchengemeinde vor Ort spenden wollen, rufen Sie einfach Ihren Pfarrer an, und besprechen mit ihm, wo gerade besonders der Schuh drückt. Bitte schreiben Sie auf den Überweisungsträger mit einem Stichwort den Spendenzweck und Ihre Adresse für die Spendnebescheinigung. Die Kontonummer der Gemeinde lautet: KD-Bank, IBAN: DE98 3506 0190 1013 7850 11

 

Eingestellt am 6. April:

Alle ökumenischen Informationen zum Osterfest 2020 finden Sie HIER.

 

Eingestellt am 29.03.:

Texte zu den Gottesdiensten am 1. und 8. März  zur Thematik "Klimafasten"  und "Schöpfungsgemäßes Wirtschaften" in der Versöhnungskirche in Ratingen-West:

1)

So viel du brauchst
Gottesdienst zur Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit am 1. März

2)

Genug für alle - Gottesdienst am 8. März

 

Presse-Mitteilung am 24.3.:

Ein offenes Ohr

Die evangelische Kirchengemeinde Ratingen bleibt in Kontakt: Mit live gestreamten Gottesdiensten (So., 18 Uhr, https://bit.ly/lichtblick2020), mit Mut machenden Lichtblicken auf ihrer Homepage (www.vom-himmel-hoch.de) und mit der praktischen Tütenhilfe für Leute, die jetzt nicht einkaufen können (tuetenhilfe.ratingen[at]ekir.de,  02102 / 84 33 17).

Jetzt beginnt zusätzlich die Aktion „Ein offenes Ohr“. Pfr. Dr. Gert Ulrich Brinkmann sagt: „Wir haben ein offenes Ohr für Menschen in unserer Stadt, die nicht mehr vor die Tür kommen und keinen Kontakt mehr pflegen können. Eine Menge von ihnen sind uns persönlich bekannt. Aber nur von wenigen haben wir die Telefonnummern.“ Darum hat die Kirchengemeinde ein Telefon freigeschaltet (02102 / 166 40 52). Man kann hier unkompliziert von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr anrufen, weil man zum Beispiel einfach mal jemanden braucht, der zuhört. Die evangelische Kirche hat ein offenes Ohr.

 

 

Mitteilung am 23.3.:

Auch eine schöne Idee: Gottesdienst am Küchentisch: https://ev-uo.de/wp-content/uploads/2020/03/Gottesdienst-am-K%C3%BCchentisch.pdf

 

Mitteilung am 20. 3.:

Superintendent Weber und Kreisdechant Schilling haben ein gemeinsames ökumenisches geistliches Wort an die Gemeinden gerichtet. Sie finden es HIER.

(Pdf hinterlegen)

 

Mitteilung am 20. 3.:

Gute Nachricht: Auf ekir.de können Sie ab 22. März jeden Sonntagmorgen einen Gottesdienst aus einer Gemeinde der Evangelischen Kirche im Rheinland mitfeiern. Und sind dabei verbunden mit all denjenigen, die wie Sie vor dem Bildschirm, Handy oder Tablet sitzen. Den Anfang macht ein Videostream aus Wesseling bei Köln.

Sonntag, 11 Uhr, live auf ekir.de dabei. Bereits ab 10.45 Uhr besteht die Möglichkeit, persönliche Gebetsanliegen mitzuteilen.

 

Mitteilung am 19. 3.

Die Ratinger Tütenhilfe ist gestartet.

Alle Informationen finden Sie auf der Seite:

https://www.vomhimmelhoch.de/aktuelles/tuetenhilfe/

 

Mitteilung am 18. März

Konfirmationstermine verschoben

Die Konfirmationen, die im April und Mai geplant waren, werden wegen der Corona-Pandemie wie folgt verschoben:

Stadtmitte: So., 23. August 2020

Süd: Sa./So., 15./16. August 2020

Ost: Sa., 22. August 2020 (aktualisiert 19.3.)

West: Sa./So.,  29./30. August 2020 (aktualisiert 19.3.)

Tiefenbroich: So, 16. August 2020 (aktualisiert 19.3.)


 

Bei Fragen können sich Konfis und ihre Eltern an ihren Pfarrer wenden.

 

 

Mitteilung am 18. März

Kirche ist da

Das Coronavirus legt das öffentliche und damit auch das kirchliche Leben, wie wir es gewohnt sind, lahm. Die Gottesdienste entfallen, die Familienzentren sind weitestgehend geschlossen. In den drei Familienzentren der Kirchengemeinde sind seit Montagmorgen Notbetreuungen eingerichtet. Alle anderen Kinder bleiben zu Hause. Die Jugendarbeit ruht und alle Gruppen und Gremien treffen sich im Moment nicht. Die Kirche ist aber nicht verschwunden! Die Pastoren der evangelischen Kirchengemeinde Ratingen entwickeln im Moment Ideen, wie sie auch in diesen Zeiten im Kontakt bleiben können. Die Situation ist neu, es gibt keine vorbereiteten Notfallpläne.

Weil die Gottesdienste ausfallen, wird es eine zentrale kurze Andacht der evangelischen Kirchengemeinde Ratingen jeden Sonntag um 18 Uhr aus der Friedenskirche geben. Den Impuls zum Sonntagabend wird einer der Pfarrer der Gemeinde sprechen, begleitet von Musik. Pfarrer Gerhold von der Friedenskirche sagt: „Wir wollen auf diese Art und Weise den Menschen hier in Ratingen zum Abschluss der Woche in 10-15 Minuten ein Lichtblick aufzeigen, sie einladen Hoffnung zu tanken. Wir sind außerdem froh, dass es sonntags weiter die Fernsehgottesdienste im ZDF gibt.“ Die Übertragung in Ratingen erfolgt über einen Internetkanal. Man erreicht ihn über diese Homepage der Kirchengemeinde (www.vomhimmelhoch.de) oder über den link https://bit.ly/lichtblick2020 . Das Angebot wird am nächsten Sonntag starten.

Auf dieser Homepage meldet sich außerdem jeden Tag ein anderer Pfarrer mit einem kurzen Lichtblick zum Tag: ein schönes Bild, ein kurzer Kommentar, ein Gedanke zu einem Satz aus der Bibel oder auch ein kurzer Film. „Wir wollen in Kontakt bleiben und Mut machen“, sagt Pfarrer Gert Ulrich Brinkmann von der Stadtkirche. Man kann dem Autor oder der Autorin danach direkt eine Mail schicken. Der direkte Link lautet: https://www.vomhimmelhoch.de/aktuelles/lichtblicke/

Vikarin Birte Bernhardt wird in der kommenden Woche einen Gottesdienst über einen messenger anbieten. Die Vorbereitungen dafür laufen. Sie sagt: „Ist in dieser Krise sind wir gezwungen ganz neue Sachen zu probieren. Da stecken auch Chancen drin. Wir sind sehr gespannt auf die Resonanz.“

„Essen verbindet“, sagt Pfarrer Frank Schulte. Weil bei vielen unserer Treffen ansonsten gemeinsam gegessen wird, wird Pfarrer Frank Schulte auf der Homepage der Kirchengemeinde immer wieder neue Rezepte einstellen, die man mit den langen haltbaren Lebensmitteln aus der Speisekammer kochen kann. Der direkte Link lautet: https://www.vomhimmelhoch.de/aktuelles/essen-verbindet/

Die Kirchengemeinde arbeitet außerdem mit Hochdruck an Projekten, wie man alleinstehenden und alten Bürgerinnen in unserer Stadt helfen kann. Thema ist sowohl das Einkaufen von Lebensmitteln wie auch persönlicher Kontakt übers Telefon. Für das Einkaufen wird es die Aktion „Tütenhilfe“ geben. Menschen mit Einkaufswünschen können sich telefonisch oder per mail – die Adresse ist schon eingerichtet tuetenhilfe.ratingen[at]ekir.de – bei der Kirche melden. Sie werden dann kontaktiert und von Ehrenamtlichen aus der Jugendarbeit und Helfern besucht, die die Einkäufe verbindlich erledigen. Über die Medien und die homepage wird die Kirche den Start bekanntgeben.

Der evangelische Kirchenkreis und das katholische Kreisdekanat werden ihre Gemeinden zweimal täglich um ein gemeinsames Glockenläuten um 18 Uhr und 19.30 Uhr bitten. Die Glocken läuten zum Gebet. Gemeinsame Wochengebete werden auf den Homepages veröffentlicht. Kreisdechant Daniel Schilling und Superintendent Frank Weber sagen: „Wir wollen wir ein Zeichen der Verbundenheit setzen.“

Vikarin Birte Bernhardt bringt so auf dem Punkt: „Auch wenn uns die täglichen Meldungen überrollen und es stündlich neue Entwicklungen gibt. Wir wollen als Kirche jetzt nicht abtauchen. Wir sind da.“

 

 

Mitteilung vom 13. März 2020

Auch wenn die Zahl der Infektionen im Kreis Mettmann heute noch überschaubar ist, wollen wir uns auf die sich bundesweit verändernde Situation einstellen.

Das Presbyterium hat die Bezirke beauftragt, verantwortlich mit der Situation umzugehen und Entscheidungen vor Ort zu treffen.

Außerdem gibt es Empfehlungen der Landeskirche: https://www.ekir.de/www/corona.php

In den Bezirken Mitte, Süd, West und Tiefenbroich gilt:

  1. Für alle Mitarbeitenden, ehrenamtlich und hauptamtlich, gilt: Wer Krankheitssymptome zeigt, bleibt bis zur Abklärung zu Hause!
  2. Ein besonderes Augenmerk gilt den Treffs und Kreisen, in denen viele Seniorinnen und Senioren zusammenkommen. Sie werden darum zunächst bis zum Ende der Osterferien abgesagt.
  3. Zur Arbeit der Besuchsdienstkreise: Wir machen bis Ende April keine persönlichen Besuche mehr. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, alte Menschen im Moment nicht zu besuchen. Das setzen wir so um.
  4. „Kinder kochen für Senioren“ findet vorerst bis zum Ende der Osterferien nicht statt.
  5. Die Flüchtlingsgruppe am Donnerstagabend im JuTu trifft sich erst wieder nach den Osterferien.
  6. Das Passionskonzert der Kantorei am 5. April wurde abgesagt. Kantorei und Gospelchor proben vorerst nicht.
  7. Der Seminarabend „Leben in digitalen Welten“ am 17.03. in West wird auf einen späteren Termin verschoben, der Ökumenekreis am 19.3. in Mitte genauso.
  8. Für die Jugendarbeit, den Kindergarten, Schulgottesdienste, den Chor Ohrwürmer und die Konfirmandenarbeit gilt: Wir orientieren uns an öffentlichen Vorgaben. Sollten andere Jugendeinrichtungen oder Schulen in unserem Umfeld oder generell vorübergehend geschlossen werden, werden wir ihrem Vorbild umgehend folgen.
  9. Zu den Konfirmationen im April/Mai folgen Informationen.
  10. Die nächsten Gottesdienst mit Abendmahl finden frühestens am Gründonnerstag statt. Wie und ob das Abendmahl über die Osterfeiertage gefeiert wird, werden wir noch entscheiden. Auch dazu wird es Empfehlungen der Landeskirche geben. Ob es wie in Italien zur Absage von Gottesdiensten kommt, müssen wir abwarten.
  11. Ansonsten geben wir die allenthalben bekannten, aber noch nicht allerorten befolgten Empfehlungen zur Infektionsprophylaxe unserer Landeskirche weiter: Niesetikette, Händewaschen, ... (vgl. https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html#c9302)
  12. Zum Schluss 2. Timotheus 1,17: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Diesen Geist kann man immer gut brauchen, vielleicht besonders gut in diesen Wochen.

 

(Foto der Kachel: Ausschnitt, Pete Lindforth, pixabay)