Sehen, staunen, spüren – der Bordesholmer Altar

Passionsandachten in der Paul-Gerhardt-Kirche ab dem 25.2.2026

Mit seinen 392 individuell geschnitzten Figuren und seinen filigranen Architekturdetails zählt der von dem Bildschnitzer Hans Brüggemann in den Jahren 1514 bis 1521 geschaffene Bordesholmer Altar zu den herausragenden Kunstwerken in Norddeutschland.

12,60 Meter hoch, wie eine stattliche alte Eiche,erzählt der Altar die christliche Heilsgeschichte von den ersten Menschen bis zum Jüngsten Gericht. 

Brüggemann arbeitete sieben Jahre an dem Altaraufsatz aus Eichenholz. In der Gestaltung der Szenen hat sich der Künstler zum Teil durch Albrecht Dürers „Kleine Passion“ inspirieren lassen.

Der Altar ist in seiner geistlichen Aussagekraft und künstlerischen Vollendung ohne Parallele im norddeutschen Raum und gilt als eines der bedeutendsten Werke der Holzschnitzkunst im Übergang von der Gotik zur Renaissance.

In den Passionsandachten in der Paul-Gerhardt-Kirche wollen wir ausgewählte Passionsdarstellungen genauer anschauen und uns von den überraschenden Details anregen lassen.

Mittwoch, 25.02.26                „Wem ich einen Kuss gebe, der ist es!“

Mittwoch, 04.03.26                „Seht her: der Mensch!“

Mittwoch, 11.04.26                Es standen aber alle seine Bekannten von ferne und die Frauen …

Mittwoch 18. 03.26                Hinabgestiegen in das Reich des Todes

Mittwoch 25.03.26                 „Streck deine Hand aus und lege sie in meine Wunde!“

Gründonnerstag 02.04.          … und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen.

Die Passionsandachten finden jeweils um 19.00 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche statt.

Sie werden vorbereitet und durchgeführt von Pfr. Stephan Weimann und Pfr. i. R. Dieter Pohl.