In der Stadtkirche: Mit Abstand am besten!

 

Zum Gottesdienst gehören eigentlich gemeinsamer Gesang und die Feier des Abendmahls und menschliche Nähe.

All das ist aus guten Gründen während der Corona-Krise nicht möglich.

Wie gestalten wir dann feierliche Gottesdienste? Uns war bald klar: Wir brauchen dafür eine eigene Form. Kürzer, konzentrierter und zugleich kommunikativ. Wir haben dabei auch an den „anderen advent“ gedacht. Und wir hatten die Erfahrungen mit den kurzen Predigten im Live-Stream-Gottesdienst vor Augen. So sind die „Gottesdienste – Mit Abstand am besten!“ entstanden.

Der Ablauf besteht in jedem der drei kurzen Teile aus wiederkehrenden Elemente wie Musik und Wort, Entzünden von Kerzen und Stille. Die Gottesdienste dauern eine gute halbe Stunde, länger nicht. Jeder kann der Feier mit einer schön gestalteten Karte folgen. Sie sind Hoffnungstankstelle am Sonntagmorgen um zehn.

Gelegentlich ziehen wir bei gutem Wetter auch vor die Kirche und feiern „Gottesdienst – Mit Abstand am besten“ draußen, das nächste Mal am 6. September.

 

Gert Ulrich Brinkmann

 

Foto rechts: Etwa 50 Besucher*innen finden zur Zeit in der Stadtkirche Platz.

"Wir sind mehr!" ist eine Aktion, bei der Gemeindemitglieder mit ihren Fotos die leeren Plätze füllen.