Zuhören, Reden, Dasein – Church-Bike-Aktion
Dienstag, 03.11. 19.30 Uhr
Vorbereitung
Versöhnungskirche
Samstag, 28.11. 10 – 13 Uhr
erste Aktion
Berliner Platz
Kirche auf Rädern – Kaffee, Gott und offene Ohren
Der ökumenische Gesprächskreis „Christ sein -in unserer Zeit“ der Versöhnungskirche geht neue Wege. In den letzten Jahren wurden die Osteraktionen mit Verteilung von Ostereiern und Gesprächen auf dem Berliner Platz in Ratingen West sehr gut angenommen. Wie Paulus in der Apostelgeschichte Kapitel 17 auf der Agora in Athen mit den Menschen dort offen sprach, wollen wir im Stadtteil auf die Menschen zugehen.
Ab sofort ist das sogenannte „Churchbike“ ein Kirchenfahrrad unterwegs. Das ist ein speziell umgebautes Lastenrad mit Kaffee, Tee und Getränken an Bord. Es wird künftig einmal im Monat samstags von 11:00 bis 13:00 Uhr im Quartier auf dem Berliner Platz anzutreffen sein.
Warum kommt das Rad zu den Menschen?
Wir möchten nicht länger darauf warten, dass die Menschen evtl. sonntags zum Gottesdienst kommen. Wir fahren dorthin, wo das Leben im Stadtteil stattfindet. Wir möchten als Christen im Stadtteil präsenter sein. Kirche ist für uns mehr als nur Gottesdienst nämlich Seelsorge, ganz wörtlich verstanden – und im Sinne von Caritas aber auch Diakonie.
Nah am Alltag der Menschen.
Ratingen-West ist ein lebendiger, multikultureller Stadtteil mit vielen unterschiedlichen Menschen. Oft ist der Alltag stressig oder Sorgen belasten den Tag. Das Churchbike bringt ein Stück Seelsorge und Nächstenliebe direkt auf die Straße. Es zeigt: Die Kirche ist da, wo die Menschen sind.
Ein offener Ort für Sorgen und Kaffee
Das Angebot richtet sich ausdrücklich an die gesamte Nachbarschaft. Am Kirchenfahrrad ist jeder Mensch willkommen, völlig unabhängig von Konfession, Religion oder Herkunft. Auch wer sich selbst als kirchenfern bezeichnet oder einfach nur auf der Suche nach einem netten Gespräch ist, findet hier einen Platz. Das Konzept ist einfach und herzlich:
- Kostenloser Kaffee: Ein warmer Becher Kaffee lädt zum Verweilen und Plaudern ein.
- Zeit zum Zuhören: Wir haben ein offenes Ohr.
- Sorgen teilen: Wer Sorgen, Kummer oder Ängste hat, findet hier einen sicheren Raum zum Reden – ganz ohne Zwang oder große Formeln.
- Gemeinschaft erleben: Auf den Plätzen kommt man ins Gespräch und merkt: Man ist nicht allein mit seinen Problemen.
Brücke zu konkreter Hilfe
Das Kirchenfahrrad soll jedoch mehr als nur ein Ort für ein nettes Gespräch sein.
Wer vor größeren Herausforderungen steht, wird nicht allein gelassen. Das Team am Rad zeigt ganz gezielt Hilfsangebote und Kontakte zu den Sozialpartnern im Stadtteil Ratingen-West und im gesamten Stadtgebiet auf. Ob Beratung bei Geldsorgen, Familienproblemen oder Einsamkeit – die Mitarbeiter weisen den Weg zu den passenden professionellen Anlaufstellen vor Ort oder versuchen selbst zu helfen.
Verstärkung gesucht: Wer rollt mit?
Damit das Projekt dauerhaft ein offenes Ohr für den Stadtteil bieten kann, sucht der ökumenische Gesprächskreis noch tatkräftige Unterstützung. Gesucht werden ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Lust haben, das Rad zu begleiten, Kaffee auszuschenken und vor allem Zeit für Gespräche mitzubringen.
Wer Interesse an dieser abwechslungsreichen und sinnstiftenden Aufgabe hat, kann sich direkt bei Klaus Wolters-Martini (klaus.wolters-martini[at]ekir.de) oder 01784731310 melden.