Anders sein – das muss man üben – Besuch der Mahn-und Gedenkstätte Düsseldorf
Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft ist Museum, Forschungsstätte und Archiv der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Zwischen 1926 und Anfang 1934 war in dem historischen Stadthaus in der Düsseldorfer Altstadt das Polizeipräsidium untergebracht. In der Zeit des Nationalsozialismus zogen die Gestapo, die 20. SS-Standarte, die Heeresstandort-verwaltung und mehrere städtische Behörden in den Gebäudekomplex ein. Alle diese Einrichtungen waren in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich an der Verfolgung von politischen Gegnern, von "Asozialen", Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, psychisch Kranken oder "Deserteuren" beteiligt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs setzten sich engagierte Düsseldorfer Personen und Institutionen für die Errichtung einer Mahn- und Gedenkstätte im historischen Stadthaus ein.
Schließlich konnte sie 1987 eröffnet werden und ist seither der Erinnerung an die Düsseldorfer Opfer und Verfolgten des NS-Regimes gewidmet. 2015 wurde die neue Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ eröffnet, die ihre Inhalte in einer zeitgemäßen Form präsentiert. Bilder, Exponate und Texte sowie digitale Touchscreens und Hörstationen liefern vielfältige Informationen über die Stadtgeschichte während der NS-Zeit.
Termin: Donnerstag, 20. August 2026
Treffpunkt: 13.00 h U72 Haltestelle Ratingen-Mitte
Programm: 14.30 h Führung in der Mahn- und Gedenkstätte
16.00 h Kaffeetrinken bei Mutter Ey, Café und Galeria
Kostenbeitrag: 6.00 € für die Führung in der Mahn- und Gedenkstätte
9.00 € für die Bahnfahrt (falls Sie kein Ticket haben)
Anmeldung: Mail an: ebkgmr[at]gmail.com Stichwort „Sommerausflug“
Bitte unbedingt angeben, ob Sie ein Bahn-Ticket benötigen.